Sprachförderung

 

 

Sie sind das sprachliche Vorbild für Ihr Kind:

 

 

Sprechen Sie viel mit Ihrem Kind.

 

Verwenden Sie einfache, kurze Sätze.

 

Sprechen Sie langsam und deutlich.

 

Vermeiden Sie "Babysprache".

 

 

Hören Sie aufmerksam zu:

 

Nehmen Sie sich Zeit.

 

Versuchen Sie, sich in die Sprache Ihres Kindes hineinzuversetzen, es zu verstehen.

 

Greifen Sie Äußerungen Ihres Kindes auf und gehen Sie darauf ein.

 

Überschütten Sie Ihr Kind nicht mit Fragen und Kommentaren

Unterbrechen Sie so wenig wie möglich

 

Loben Sie Ihr Kind.

 

 

Wie mache ich es richtig?

 

Geben Sie Ihrem Kind nie das Gefühl, dass es viel oder gar alles falsch macht.

 

Verbessern Sie Ihr Kind nicht andauernd. Das kann dazu führen, dass Ihr Kind sich nicht mehr richtig sprechen traut, um Fehler zu vermeiden. Doch nur durch Fehler und Ausprobieren lernt man. Auch bei grösseren Kindern kein stures Üben von Lauten.

 

Versuchen Sie bei zweisprachiger Erziehung die Sprachen nicht zu oft zu vermischen.  Z.B.: Papa spricht deutsch, Mama englisch. Dadurch kann das Kind die Sprachen besser trennen.

 

Am besten Sie gehen beiläufig aber deutlich nochmal auf das Gesagte ein

 

z.B:

Kind: "wauwau da"

Eltern:"Ja, das ist ein Hund"

 

Kind:"Die Taffeetanne is taputt"

Sie: "Oh jeh, die Kaffeekanne ist kaputt"

 

Kind: "Drün Flosch is"

Eltern:"Ja, der Frosch ist grün"

 

Nützen Sie den Alltag und beschreiben und kommentieren Sie, was Sie gerade machen oder sehen:

 

z.B.:

"Jetzt räumen wir zusammen auf. Du legst die Autos in die Schachtel. Ich setze den Teddybär auf dein Bett." etc.

Wenn Ihr Kind ein Wort öfter gehört hat, lernt es das Wort und die Aussprache ganz von alleine.

 

 

Spiele zur Sprachförderung

 

 

Rollenspiele (Kasperl, Zauberer, Einkaufen, Tierspiele, Bauernhof usw.)

Bilderbücher anschauen und in einfachen Worten erklären. Lieber einige wenige Bücher, die das Kind mag, als zu viel auf einmal

Reime (Hoppe Hoppe Reiter etc.), Lieder, Kindergedichte

Kindercassetten hören (Märchen, Pumuckl etc.). Besser öfters die gleichen, als immer wieder neue.

Förderung der Mundmotorik durch Pustespiele (z.B.: Wattebausch oder Tischtennisball über Tisch blasen, Seifenblasen, Zungenturnübungen vor dem Spiegel

Konzentrationsspiele (Memory, Ich sehe was was Du nicht siehst, Kofferpacken)

 

 

 

letzte Änderung  4 2016

 

 

Dr. Christian Haas

 

Kinder- und Jugendarzt

Allergologie Umweltmedizin

 

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alle Photos von Ulrike Froemel, Photographie